Bericht vom Treffen unserer Aktivengruppe am 11.1. im Café 157 in der Grünen Stadt

Über 20 Menschen kamen zu unserem ersten Aktiven-Treffen in das schöne Café 157 in der John-Schehr-Straße. Zunächst gab es eine interessante Vorstellungsrunde, bei der alle Anwesenden kurz ihre Motivation zur Teilnahme an unseren Aktivitäten äußerten und ein bisschen von sich erzählten. Wir sind eine bunte Gruppe, toll.

Dann sammelten wir erste Ideen zur Vorbereitung einer großen Anwohnerversammlung und sprachen über das  Selbstverständnis unserer Initiative. Zur dieser großen Anwohnerversammlung sollten Ort, Zeit, Inhalte, Form und Durchführung geklärt werden, ganz schön viel auf einmal. Die Waabe wäre vielleicht ein geeigneter Ort, oder der BVV Saal in der Fröbelstraße, mal sehen.

Wie stellen wir uns das Thälmannpark-Areal in Zukunft vor, war einer der zentralen Fragen, die auf einer Anwohnerversammlung ebenfalls gestellt werden sollten. Wie wollen wir hier in Zukunft leben, nicht von außen bestimmt, wir wollen gefragt werden und uns einmischen. Viele von uns können gar nicht mehr wegziehen, die Mietpreise rundherum sind schon viel zu hoch, und die Sorge um Mieterhöhungen bei uns ist nicht unbegründet. Schon wir 20 Menschen haben teilweise ganz unterschiedliche Interessen, daher sollten wir eine Beschreibung der momentanen Lage und der Wünsche und Bedürfnisse für die Zukunft erfolgen. Dass sich die Dinge verändern werden, ist uns wohl allen klar, aber wir wollen alle mitreden, miteinander, mit allen Menschen die in diesem Areal wohnen, nicht gegeneinander!

Inwieweit sich GEWOBAG, Zentrum-Genossenschaft, Bezirksamt und Immobilienvertreter auf einer Anwohnerversammlung äußern sollen, darüber gab es unterschiedliche Auffassungen. Auch ob sich die Einwohnerversammlung terminlich von aktuellen Ereignissen treiben lassen soll, wurde nicht abschließend geklärt. Zeitlich wurde auf Mitte März orientiert, es kann aber sein, dass wir auch länger brauchen. Toll war auch das Angebot zur Unterstützung von zwei Architektur-Studentinnen, die momentan Ihre Abschlussarbeit zum Thälmannpark-Areal schreiben und um Unterstützung beim Ausfüllen Ihres Fragebogens gebeten haben, das Ergebnis würden sie dann mit uns teilen. Dann hätten wir schon konkret eine erste Vorstellung wie die Bedürfnislage im Areal ist.

Zum Ablauf einer Anwohnerversammlung gab es auch bereits einige interessante Ideen. Zunächst wäre ein einführender Beitrag zum Status Quo zu empfehlen. Dann könnten sich spezielle Arbeitsgruppen mit der Vertiefung von Einzelthemen (Park, Spielplätze, Mieten, Einkaufen, …) beschäftigen. Das kriegen wir aber nicht in ein paar Wochen alles gebacken, wir müssen ja auch noch arbeiten.

Letztendlich haben wir uns dann darauf verständigt, dass wir beim nächsten Treffen konkretere inhaltliche Vorstellungen für eine große Anwohnerversammlung entwickeln und diese nicht überladen wollen, eventuell brauchen wir zuerst eine reine Info-Veranstaltung und dann weitere größere Veranstaltungen, bei denen wir unsere Zukunft hier planen, mal sehen. Und die Wahl eines oder mehrerer Sprecher/Ansprechpartner unserer Anwohner-Initiative wollen wir ebenfalls durchführen, damit das Interesse von Presse, Politik und wer weiß wem noch bedient werden kann. Jetzt freuen wir uns auf unser nächstes Treffen am 25.1. um 18:00 Uhr, wieder im Café 157.

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