AG Altlasten fordert weitere Offenlegungen

Nach viermonatiger Analyse zahlreicher Dokumente hat die AG Altlasten ein erstes Zwischenergebnis erstellt, welches hier als PDF Dokument verfügbar ist.

Seit 2004 erfolgt keine Ausbreitung der Schadstoffe im Grundwasser mehr, die Schadstoffe bleiben wo sie sind und es besteht keine Gefahr für oberirdische Gewässer, auch keine sonstige Gefahren, Nachteile oder Belästigungen für den Einzelnen oder die Allgemeinheit. Die Aufbereitungsanlage sieht nicht nur hässlich aus, sondern verschlingt enorm viel Geld, Geld, das anderswo fehlt. Zum Beispiel unserem Kiezteich. Die Verhältnismäßigkeit der Maßnahme muss dringend geprüft werden.
Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass, obwohl für das Schutzgut Mensch keine Gefahr durch die historisch bedingte Altlastensituation in großer Tiefe besteht, Erdaushubarbeiten, z.B. durch Neubauten, die in relevante Schadstofftiefen vordringen und diese mobilisieren, allerdings grundsätzlich auf dem gesamten Areal des ehemaligen Gaswerkes zu vermeiden sind. Bis dato versiegelte Schadstoffquellen können eine finanziell aufwändige Entsorgung notwendig machen und im schlimmsten Fall auch eine Gefährdung der Anwohner bedeuten.
Die AI fordert zudem eine erneute Prüfung des stillgelegten Tiefbrunnens des ehemaligen Gaswerkes, da dieser für Kiezteich und Bewässerung der Parkanlagen dringend gebraucht wird.

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