Hoffentlich gibts wenigsten Schnittchen …

Am 09.04. 2014 findet ab 17:00 Uhr im BVV Saal in der Fröbelstraße die Erörterungsveranstaltung zur Voruntersuchung Thälmannpark statt. Alle Details finden Sie auf der Website der Stattbau GmbH (interessanter Name, da doch das wesentliche Ergebnis des Berichtes die Identifizierung von Wohnbaupotentialflächen für 2200 Wohneinheiten ist, garniert mit viel Blabla).

Den endgültigen, nun dreiteiligen Voruntersuchungsbericht, datiert vom 14.03.2014,  finden Sie ebenfalls im Ankündigungstext auf der Stattbau Seite für die Erörterungsveranstaltung.

Frage: Was soll uns dann die Erörterungsveranstaltung am 09.04.2014 noch bringen, wenn das endgültige Ergebnis jetzt schon feststeht? Dürfen wir wieder ehrfürchtig eine weitere inhaltsleere aber sehr mächtig daherkommende Power-Point Show bestaunen? Hoffentlich gibt es wenigstens Schnittchen, ein Feierabend-Bierchen wäre auch in Ordnung. Das Geld für diese Show und alles was davor ablief, hätten wir uns sonst wirklich sparen können.

Einen Tag später, am 10.04.2014 wird dann das „Ergebnis“ im Stadtentwicklungsausschuss der BVV Pankow vorgestellt, dann hat diese Farce wenigstens ein Ende. Das ist auch gut so. Die Bauwut bleibt leider in den Köpfen der Politik drin. Das ist nicht gut.

 

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3 Gedanken zu „Hoffentlich gibts wenigsten Schnittchen …

  1. Sosolala

    Denke, bei der Erörterung werden alle mit ihren Stellungnahmen einzeln vorgeführt und mal kurz zurechtgebügelt, wie sie sich dem Amt gegenüber in Inhalten und Ton vertan haben. Abendessen fällt aus.

  2. Chris

    Hallo

    vielleicht etwas Off-Topic. Aber mal eine Idee zu Park und vielleicht gar dem Platz um das Denkmal an der Greifswalder herum, den ja – wie ich las – sogar Herr Kirchner gern verändert wüsste:

    Ganz Prenzlauer Berg ist voll mit Kinderspielplätzen für bis zu 4-jährige. Keiner weiter als 200m vom Nächsten entfernt. Dann gibts noch zwei oder drei Abenteuerspielplätze, auf denen Kinder vielleicht noch so bis 9 oder 10 Jahren Spaß haben können.

    Aber irgendwie denkt scheinbar keiner der kinderliebenden Stadtplaner so richtig daran, dass die berühmten Prenzlberg-Kinder auch mal älter als 4 Jahre alt werden könnten (oder es bereits seit Jahren sind). Am Ende gar 10, 12 oder im Extremfall sogar auch mal 16 oder 18. Und das Kinder und Heranwachsende dieser Alterstufen auch noch „Spielplätze“ brauchen, die möglichst nicht nur „Schönhauser Alle Arcaden“, „Facebook“ und „World of Warcraft“ heißen sollten.

    Kurz: Wie wärs mit einem BMX-Pumptrack wie beim 52 Grad e.v. unter der Warschauer Brücke ( http://www.52grad.org/Pumptrack_Berlin_Sonnendeck/Pumptrack.html ) und/oder Skateboardpools wie im Gleisdreieckspark ( http://www.youtube.com/watch?v=KgN_yXuWKGQ ) rund um das Denkmal (oder einer anderen nicht ganz abgelegen versteckten Fläche im Thälmann Park Areal?

    Bei so etwas lassen sich Jugend und Kinder aus dem Bezirk vom ersten Tag an bei der Planung und später beim Bau mit einbeziehen. Und es ist schlicht und ergreifend bald seit Jahrzehnten so: Mit egal wie vielen Fußball- und Basketballplätzen sowie Tischtennisplatten lockt man nur noch einen verschwindend geringen Bruchteil der Kids vom Computer weg. Ist so ähnlich gelagert, wie dass Modelleisenbahnbau und Briefmarkensammeln unter 40-jährigen auch nicht mehr ganz so angesagt sind, wie 1960.

    Gibt es bei Eurer Initiative eventuell schon Ideen in so eine Richtung?

  3. Chris

    p.s: Google Maps sagt mir gerade, dass zwischen der Sporthalle der Grundschule am Planetarium und er S-Bahnstrecke auch noch ein hübscher Platz für BMX-Tracks/Skateboardpools/-rampen wäre. Die könnten dann gleich von der Schule mitgenutzt werden. Die hat ja sogar offiziell einen Sportschwerpunkt… Würde sich daher sozusagen perfekt ergänzen. 🙂

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