Kiezteich – Danke an alle Spender

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2 Gedanken zu „Kiezteich – Danke an alle Spender

  1. AG Veranstaltungen und Feste

    Ich finde es prima, dass so viele Leute für den Teich gespendet haben. Ich finde es auch prima, dass sich Leute um den Teich kümmern. Ich habe selbst für den Teich gespendet und ich kann auch sehr gut den Ärger verstehen, auf die Leute, die den Teich vollmüllen oder gar versuchen, dort zu angeln.

    Letztlich diese Leute aber wiederum einzig verantwortlich dafür zu machen, dass der schlecht belüftete, nicht mit Frischwasser versorgte künstliche Zier-Teich umkippt, ist nicht mehr als eine Behauptung, die hier genutzt wird, schlechte Stimmung zu machen und pauschal gegen das Grünflächenamt zu hetzen, indem Zitate aus dem Zusammenhang gerissen wiedergegeben werden. Das ist furchtbare Rethorik, das kann man so nicht stehen lassen. Erst Recht nicht als Statement innerhalb der AnwohnerInitiative.

    Die entsprechende Email vom Amt beeinhaltet nämlich auch sehr viele konstruktive Vorschläge, wie die Teichprobleme vielleicht in den Griff zu bekommen wären und das sogar an entsprechender Umsetzung zumindest gedanklich gearbeitet wird. Mit ein wenig Diplomatie tun sich da Möglichkeiten auf, an denen man weiter- und vor allen Dingen zusammen arbeiten könnte. In diesem Danke-Schreiben aber so darauf zu reagieren, zerstört einfach alles.

    Hier zur Klarstellung der Original-Text (Email, Grünflächenamt, 10. März 2017):

    Der Teich hat wasserwirtschaftlich keine Bedeutung und kann in sofern nicht besonders gefördert werden. Aus ökologischer Sicht hat der Teich ebenfalls keine Bedeutung und ist beim Umweltamt nicht in der Liste der besonders geschützten Biotope verzeichnet, d.h. steht nicht als geschütztes Biotop unter Naturschutz. Die aufgestellten Schilder sind nicht von bezirklichen Stellen aufgestellt worden.

    Im Sinne des Tierschutzes ist es trotzdem sinnvoll über entsprechende Strategien nachzudenken und sich auszutauschen, wie ein übermäßiger Eintrag von Futtermitteln für Fische und Enten in den Teich in Zukunft reduziert werden kann. Dies kann nur durch Aufklärung der Anwohner erfolgen. Schilder nutzen aus Erfahrung leider nichts, sind aber für die Aufklärung und Information wichtig. Bei einer so kleinen Wasserfläche, die als Zierteich angelegt worden ist, kann eine natürliche Teichbiologie nur sehr eingeschränkt funktionieren. Das macht ein Eingreifen des Menschen in Form von Bestandsregulierung erforderlich, z.B. durch Entnahme von übermäßig viel Fisch im Herbst / Winter erforderlich. Daher werden z.B. in künstlich angelegten Fischzuchtbecken und Weihern zu Jahresende z.B. Karpfen „geerntet“.

    Wenn möglich sollte versucht werden, die Selbstreinigungskraft des Teiches zu erhöhen, in dem etwa 1/3 der Fläche als Schilfpflanzung etabliert wird. Das setzt eine ausreichende Belichtung des Teiches voraus, damit das Schilf anwachsen kann. Ob dies aus denkmalpflgerischer Sicht so umgesetzt werden kann, wird derzeit u.a. untersucht.
    Sinnvoll wäre m.E. auch eine durchgehende Belüftung im Winter, sodass eine kleiner Teilbereich des Sees eisfrei bleibt und ein kontinuierlicher Gasaustausch möglich ist. Dazu würde eine kleiner Pressluftpumpe in der Brunnenstube mit angeschlossenem Schlauch ausreichen. Ob eine technische Umsetzung mit bescheidenen finanziellen Mittel möglich ist, soll in diesem Jahr geprüft werden.

    Ja, das Grünflächenamt wertet den Teich als das, was er ist. Ein künstlich angelegter Zierteich. Deshalb ist es m.M.n. auch grundsätzlich nicht verwerflich, wenn ihn Leute als persönliches Tierexperimentierfeld betrachten und z.B. versuchen, dort faunenverfälschende Rotwangen-Schildkröten anzusiedeln (was in Biotopen verboten wäre.). Sie sind ja auch schön anzuschauen. Sich jetzt als Biotop-Verteidiger aufzuspielen und aus allen Rohren gegen das Grünflächenamt zu ballern, ist nicht zukunftsweisend, ist nicht teichfördernd, ist einfach nur dumm! Es stellt sogar die eigene jahrelange tolle Arbeit am Teich in ein ganz schlechtes Licht. Schade. Chance vertan.

    Markus W.

    Antwort
  2. V. Herold

    von Volker Herold AG GRÜN &TEICH der AI im E.Th.Park

    Ich/wir sind tief enttäuscht, geradezu entsetzt von diesem unqualifizierten, ohne Sachkenntnisse und Nachfragen rausgeschossenen Artikel von Markus W.. Nicht von Irgend – Jemand, sondern von einem Mitglied der Anwohner INI und nahem Anwohner unseres Kiezteiches.
    Ich habe allen Mitgliedern der INI meine Stellungnahme auf diesen Kommentar gemailt, weil ich das so nicht stehen lassen konnte.

    Angeblich habe keiner unsere Antwort, auf die Absage des Bezirksamtes und des „grünen“ Bürgermeisters, Vollrad Kuhn, verstanden. Dieser hat sich, mit allen verantwortlichen Ämtern,
    nach 12 Tagen unseres Hilfenotrufs, mit allen Verantwortlichen, aus der Verantwortung geschlichen. Der Teich habe weder wasserwirtschaftliche- noch ökologische oder eine Artenschutz Relevanz. (obwohl es als Amphibienschutzgebiet ausgewiesen ist und 2013 den Umweltpreis bekam)
    Komischerweise begreifen aber viele Anwohner, Besucher, Spender, und Freunde des Teiches unsere Antworten an die Ämter. Und fragen per mail, telefonisch oder persönlich, Fakten ab.
    Das alles um Hilfe anzubieten – lieber Markus W. – und nicht um, wie Du und das B-Amt
    klug-zu-scheissern und die tolle Männerriege ins Spiel zu bringen. Den Hätte-Mann, den Sollte-Mann, den Müsste-Mann, den Könnte-Mann und den Dürfte-Mann.

    Aus all diesen Erfahrungen sind wir zu folgendem Schluss gekommen.
    Die Gründungsmitglieder der AI, die Arbeitsgruppe Grün &Teich, trennt sich ab sofort von der Anwohner INI im Ernst Thälmann Park.

    Wir wünschen für die Zukunft und für alle Projekte viel Glück und Erfolg.

    Volker Herold Angelika Hornig Heidemarie Fabian

    Antwort

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