Archiv der Kategorie: AG Denkmalschutz

Alles rund um das Thema Denkmalschutz

Tage des offenen Denkmals 2014 im Ernst-Thälmann-Park

Ein Erlebnisbericht …

*teddyzweinull blog

Im Januar 2014 wurde das städtebauliche Ensemble des Ernst-Thälmann-Parks in die Denkmal-Liste des Berliner Landesamtes für Denkmalschutz aufgenommen. Die Aktiven der Anwohnerinitiative (AI)Thälmannpark begrüßten diese überraschende Entscheidung mit der Überschrift „Wir sind Denkmal“ auf Ihrer Website. Das Presseecho auf diesen Vorgang war überwältigend. Gleichwohl war aus den Pressestimmen schnell zu erkennen, dass die meisten Akteure aus Politik und Verwaltung  von dieser wegweisenden fachlich-wissenschaftlichen Entscheidung nicht nur ebenso überrascht, sondern zunächst weitaus weniger angetan waren als die Aktiven der AI. Es herrschte offensichtlich eine gewisse Schockstarre und Verwirrtheit in den Köpfen der Macher, einige ließen sich in ihrer Hilflosigkeit zu manch unschöner polemischer Äußerung über unser Areal gegenüber der Presse hinreißen, wie z.B. Hr. Kirchner, der das Thema der Altlasten höchst professionell mit dem Denkmalschutz verband. Offensichtlich musste erst einmal etwas Wasser die Spree herunterfließen, bevor das Ausmaß und die langfristigen Konsequenzen dieser Entscheidung, gerade im Zusammenhang mit der parallel zu…

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Podiumsdiskussion – Denkmalschutz – 13.08.2104

Duke of W4 : CC-BY-SA-3.0

Duke of W4 : CC-BY-SA-3.0

PODIUMSDISKUSSION // Eintritt frei in der WABE im Rahmen der Ausstellung – Gasometer sprengt man nicht!

Mittwoch 13. August 2014 // 19 Uhr
WEG DAMIT. WER BRAUCHT WOZU DIE DENKMALPFLEGE?
Was bedeutet Denkmalschutz wirklich? Wie wird ein Denkmal zum Denkmal? Und wie nachhaltig wirken entsprechende Beschlüsse? Moderation // Nikolaus Bernau Gäste // Marc Schulte (Bezirksstadtrat Wilmersdorf-Charlottenburg), Kerstin Lindtstädt (angefragt),Jörg Haspel (Berliner Landeskonservator), Jörg Wappler (Architekt)

Moderne Denkmäler im „Doppelten Berlin“

Ein Film über die denkmalgeschützten Ensemble Karl-Marx-Alle und Hansaviertel gibt einen interessanten Einblick über den neuen Umgang mit jüngerer Geschichte und Architektur.

Zitat aus dem Brief der Senatsverwaltung für Umwelt und Stadtentwicklung:

„Unter der Leitung von Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper produzierten 14 Studierende des Instituts für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin eine Dokumentation über das Hansaviertel und die Karl-Marx-Allee. Der Film entstand im Auftrag des Landeskonservators Prof. Dr. Jörg Haspel.

Mit dem Antrag auf Aufnahme dieser beiden städtebaulichen Ensembles auf die Tentativliste des UNESCO-Weltkulturerbes rückt erstmals der Städtebau als Zeichen der Konfrontation zwischen Ost und West in den Blickpunkt. Im Film steht die Idee des „Doppelten Berlin“ im Fokus. Er soll explizit auch eine historische Perspektive einnehmen und ausgehend von besonderen Umständen der Nachkriegszeit die weltweite Einzigartigkeit vermitteln, dass sich die damalige weltpolitische Situation in Berlin in zwei verschiedenen Ensembles und Architekturen widerspiegelt.“

BERLIN BERLIN – Untrennbar geteiltes Erbe

Wir putzen unser (Flächen-)Denkmal

Wenn viele Menschen mit Schuppkarren, Besen und Schippen aus den Hochhäusern strömen, ist wieder Frühling. Oder die Ini hat zum Frühjahrsputz gerufen. Es kommen 20-30 Leute und jede/r nimmt sich eine Ecke im Park vor, die er/sie für putzenswert hält. Claudia stört das viele Unkraut auf den Rabatten vor dem Bäcker, ein älterer Herr säubert den Weg, den er täglich benutzt. Volker und Dagmar sind rund um den Teich zu finden, es gibt genügend Altholz zu beseitigen. Es wird gefegt und geschippt, die vom Bezirksamt zur Verfügung gestellten Container füllen sich schnell und die Anwohner*innen können bald das Ergebnis ihrer Arbeiten bewundern. Eine holländische Jugendgruppe, die sich im Park von der Stadt ausruht, bewundert das bürgerliche Engagement, dass sie auch aus ihrem Land kennen. Viele Spaziergänger bestaunen die quirlige Emsigkeit der Putzkolonnen und sind das nächste Mal vielleicht selbst dabei. Denn im Herbst werden sich wieder Leute finden, um dem Park zu verschönern, sich zu treffen, zu plaudern und mit neuen Ideen am Flächendenkmal zu putzen.

Es geht los, Günter empfängt die ersten Schuppkarren…

die ersten Anwohner*innen warten schon..

Es gibt auch eine Anwesendheitsliste, die aber nur am Anfang funktionierte und versicherungstechnisch relevant ist. Auch wenn uns Stadtrat Kirchner als Wohngebietsparteiorganisation (der SED??) verortet, kann man bei uns unentschuldigt fehlen…

Mittendrin, statt nur dabei…Volker hat genügend Materialien zur Verfügung….

Die liebe Katrin, die den phantastischen Film „Wildwest im Thälmannpark“ drehte, besucht den INI-Putz..

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vor der Sportsbar gibt es auch einiges aufzuhübschen…

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und Thälmann hat auch nichts gegen Timor und sein Trupp am Subodnik

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Die Holländer staunen über soviel sebstorganisierte Emsigkeit…

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Gespräche und Pausen sind wichtig!

 

Sicherheit geht vor…Unfälle und Blasen an den Händen können sofort behandelt werden…

WIR SIND DENKMAL!

Das städtebauliche Ensemble des Thälmannparks wird in die Denkmal-Liste des Berliner Landesamtes für Denkmalschutz aufgenommen.

Damit erfüllt sich auch ein Wunsch der Anwohnerinitiative Thälmannpark. Dass sich das jetzt so schnell entwickelt hat, kommt auch für uns überraschend. Wir sind sehr froh darüber. Wir betrachten den Denkmal-Status des Thälmannpark-Areals auch als einen Erfolg unserer Bemühungen in diese Richtung und freuen uns auf eine hoffentlich spannende und sachliche Debatte in den kommenden Wochen und Monaten.

Hier finden Sie die Denkmalbegründung des Landesdenkmalamtes  „Thälmannpark: Erläuterungen zum Vorliegen der Merkmale eines Denkmals“  .

Pressespiegel:

Mit Kinderbesen am Thälmanndenkmal

Wir hatten ja schon einen Neujahrsputz und einen Sommerputz. Am Samstag trafen sich mehr als 80 Leute, um Bürgerengagement zu zelebrieren. Viel Laub, unnütze Äste und Wildwuchs gelangten in die von der BSR zu Verfügung gestellten Container. Der Herbstputz war alleine schon deshalb ein Erfolg, weil Bürgerinnen und Bürger hier wieder einmal Selbstermächtigung und Aneignung gelebt haben. Dass dabei der Park tatsächlich sauberer, aufgeräumter und ordentlicher wurde, ist wunderbar und freut die vielen Besucher*innen des Parkes. Wo sich Menschen treffen und gemeinsame Aktionen unternehmen, wächst zunehmend eine Identifikation mit der Gemeinschaft und der Umwelt, eine Verantwortung für Geschaffenes und Kommendes sowie ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, was auch einem selbstbewussten Auftreten der Anwohner-Initiative zuträglich ist. Einerseits Bürgerplattform für ehrenamtliche Tätigkeiten von engagierten Bürgerinnen und Bürger und anderseits ein Podium für Forderungen der Mitbestimmung zu sein, sind die dualen Aufgaben einer Anwohner-Initiative. Diesem Selbstverständnis werden wir auch und gerade beim Herbstputz gerecht, der nächste Putz ist bereits anvisiert.

Viele von uns entdeckten während der letzten Putz- und Gartenaktionen Parkbereiche, die einem dann besonders ans Herz wachsen, hier z.B. der Eingangsbereich am Planetarium bei der Sonnenuhr, dort hat Claudia viel Zeit verbracht!Rosenbeet im Sommer

Rosenbeet winterfest 2

 

 

 

Jetzt ist das Rosenbeet wieder erkennbar und ist winterfest, super!