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Wir putzen unser (Flächen-)Denkmal

Wenn viele Menschen mit Schuppkarren, Besen und Schippen aus den Hochhäusern strömen, ist wieder Frühling. Oder die Ini hat zum Frühjahrsputz gerufen. Es kommen 20-30 Leute und jede/r nimmt sich eine Ecke im Park vor, die er/sie für putzenswert hält. Claudia stört das viele Unkraut auf den Rabatten vor dem Bäcker, ein älterer Herr säubert den Weg, den er täglich benutzt. Volker und Dagmar sind rund um den Teich zu finden, es gibt genügend Altholz zu beseitigen. Es wird gefegt und geschippt, die vom Bezirksamt zur Verfügung gestellten Container füllen sich schnell und die Anwohner*innen können bald das Ergebnis ihrer Arbeiten bewundern. Eine holländische Jugendgruppe, die sich im Park von der Stadt ausruht, bewundert das bürgerliche Engagement, dass sie auch aus ihrem Land kennen. Viele Spaziergänger bestaunen die quirlige Emsigkeit der Putzkolonnen und sind das nächste Mal vielleicht selbst dabei. Denn im Herbst werden sich wieder Leute finden, um dem Park zu verschönern, sich zu treffen, zu plaudern und mit neuen Ideen am Flächendenkmal zu putzen.

Es geht los, Günter empfängt die ersten Schuppkarren…

die ersten Anwohner*innen warten schon..

Es gibt auch eine Anwesendheitsliste, die aber nur am Anfang funktionierte und versicherungstechnisch relevant ist. Auch wenn uns Stadtrat Kirchner als Wohngebietsparteiorganisation (der SED??) verortet, kann man bei uns unentschuldigt fehlen…

Mittendrin, statt nur dabei…Volker hat genügend Materialien zur Verfügung….

Die liebe Katrin, die den phantastischen Film „Wildwest im Thälmannpark“ drehte, besucht den INI-Putz..

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vor der Sportsbar gibt es auch einiges aufzuhübschen…

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und Thälmann hat auch nichts gegen Timor und sein Trupp am Subodnik

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Die Holländer staunen über soviel sebstorganisierte Emsigkeit…

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Gespräche und Pausen sind wichtig!

 

Sicherheit geht vor…Unfälle und Blasen an den Händen können sofort behandelt werden…

Offener Brief an Bezirksbürgermeister Köhne: Geld für die Pflege des Thälmannparkes!

Ich dokumentiere hiermit den offenen Brief des Mieters und Mitgliedes der Anwohnerinitiative, Herrn Hahn, der auf Zustimmung innerhalb unseres KO-Treffen stieß:

„Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Matthias Köhne,

während der am 06.09.2013 durchgeführten monatlich üblichen Beratungen der Arbeitsgruppen unserer Anwohnerinitiative wurde zum wiederholten Mal über den ungepflegten und teilweise unfallträchtigen Zustand von Wegen und der Parkflächen Klage geführt. Im Ergebnis der Beratung wurde mir aufgetragen, Ihnen diesen Brief zu schreiben.

Aufgrund zahlreicher Beschwerden von Einwohnern des Thälmannpark wurden in den letzten Wochen die Parkwiesen unzulänglich gemäht und an einigen Stellen Büsche beschnitten. Ein Baumkronenrückschnitt noch im September 2013 in seitens des Bezirksamtes vorgesehen. Das reicht jedoch nicht aus!

Seit Jahren wird die Pflege der Wege und Grünanlagen des gesamten Parks in einem Maße vernachlässigt, der nicht mehr hingenommen werden kann. Dies wird umso deutlicher wahrgenommen, da sowohl die GEWOBAG wie auch die Wohnungsbaugenossenschaft „Zentrum“die ihnen gehörenden Flächen in gutem Zustand halten.

Durch Bürger der Anwohnerinitiative wird seit ebenfalls einigen Jahren die Pflege des Kiezteiches betrieben und trotz Rückschlägen mit finanzieller Unterstützung von Bürgern auch weiter gesichert. Diese Initiative ist im Sommer 2013 seitens des Bezirksamtes mit dem Umweltpreis gewürdigt worden.

Während einer Säuberungsaktion, welche durch unsere Initiative organisiert war, beteiligten sich im Sommer etwa 60 Bürger, säuberten im Umfeld des Kiezteiches Gehwege und entfernten Unkraut. Weitere Aktionen werden folgen, können jedoch wegen des Umfangs der erforderlichen Arbeiten immer nur Stückwerk sein.

Hiermit bitten wir darum, daß Sie als Bürgermeister Ihre Richtlinienkompetenz gegenüber der Abteilung Finanzen, Personal und Wirtschaft einsetzen, damit hinreichend finanzielle Mittel für dringend notwendige Erhaltungs- sowie Pflegearbeiten des Thälmannpark im Haushaltsplan 2014 und weiterer Jahre zur Verfügung stehen.

Mit freundlichen Grüßen Günter Hahn (für die AITP)“