Schlagwort-Archive: Kulturareal Thälmannpark

#ETP30 : Ein Tweet- / Instawalk durch den Ernst-Thälmann-Park

Tweetwalk-etp30-01

In Zusammenarbeit mit dem Theater unterm Dach und unserer Anwohnerinitiative luden die Kulturfritzen am 01. April zum dreißigsten Geburtstag des Kulturareals zu etwas ganz modernem und gleichzeitig wunderbar althergebrachtem ein – einem Tweetwalk. Was ist ein Tweetwalk? Wortwörtlich übersetzt ein Zwitscherspaziergang. Das hilft jetzt noch nicht wirklich zum Verständnis, in unserem konkreten Fall war das so: Interessierte Menschen mit Twitter-Account trafen sich (in Begleitung ihrer mobilen Telefone) vor dem Theater unterm Dach, lernen sich dabei unter Umständen auch mal physisch kennen. Aktive unserer Anwohnerinitiative kommen dazu, Marc von den Kulturfitzen begrüßt uns alle, bringt uns zusammen und versorgt uns mit einem Fact Sheet zum Ernst-Thälmann-Park Areal. Und dann geht er schon los, der Spaziergang durch das Areal. Parallel werden die Eindrücke, die sich während des Spaziergangs ergeben, festgehalten und über Twitter in das elektrische Netz gesendet – mit sogenanntem Hashtag #ETP30 – und wenn es gut läuft, dann sind wir damit für ein paar Stunden oder länger absolut hip, im Netz. Geile Sache.

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Visionen für Vivantes und Bezirksamt

Ateliers, Proberäume, Labore und temporäres Wohnen, das sind die Visionen der Architektur-Studentinnen Mira Dieckmeyer und Hannah Schmall von der TU Berlin für das Bezirksamts-Areal in der Fröbelstraße und das Vivantes Klinikum. Wichtig: Die derzeit in kommunaler Hand sich befindenden Gebäude sollen auch dort bleiben. 

In einem Semesterprojekt haben sie sich mit der Nachnutzung der Gebäude auseinandergesetzt. Dabei brachten sie nicht nur ihre eigenen Ideen mit ein, sondern auch die der Anwohner. Mit den Entwürfen haben wir nun eine ungefähre Idee an der Hand, was aus der Fläche werden könnte, bevor wir von der Entwicklung weiter überrollt werden. Der betreuende Dozent schätzte den Quadratmeterpreis: 1000,-€/qm bei Selbstausbeutung, 2000€/qm aktueller Richtwert der Selbstbau-Genossenschaft. Gefragt ist nun die Zivilgesellschaft (z.B.Wir!) und die Politik, sich der Ideen anzunehmen, zu verbreiten und weiter zu entwickeln.
Artikel zur Präsentation Prenzelberger Stimme hier.
KW

Spielplatzneugestaltung und Hockeyplatz

Schon diese Jahr wird das Bezirksamt Pankow den Spielplatz kleine Sandfläche erneuern und befragt dazu die Kinder und ihre Eltern. Auch der Hockeyplatz erfreut sich wachsender Mitgliederzahlen und hofft, dass das nun endlich in Aussicht gestellte größere Dreiviertelfeld (Nähe Max-Schmeling-Halle) und der benötigte Kunstrasen für die vorhandene Spielfläche Danziger Straße Wirklichkeit wird.
SG Rotation ging den verschiedensten Gerüchten und Versprechungen nach: 

Workshop Spielplatzneugestaltung Spielplatz 1 im Ernst-Thälmann-Park. Noch in diesem Jahr soll der leere Spielplatz aufgewertet und mit neuen Spielgeräten ausgestattet werden. Der Spielplatz soll Spielangebote für Kinder im Alter von 4 – 12 Jahren bieten. Wir haben unsere Vorstellungen und Anregungen für die Neugestaltung des Spielplatzes am Dienstag, den 21.08. 2013 bei einem Workshop unter zahlreicher Kinderbeteiligung abgegeben. Wir sind gespannt was daraus wird.

kleine Sandfläche

Sehen es wir als Anfang. Natürlich lassen wir uns nicht mit Mitbestimmung nur bei Spielplätzen abspeisen!

Realisierung eines brauchbaren Spielfeldes für die Kinder, Jugend- und Senioren-mannschaften.
Die Hockeyabteilung der SG Rotation Prenzlauer Berg feiert im nächsten Jahr ihr 60-jähriges Bestehen.

Insbesondere in den letzten 5 Jahren hat sich unsere Hockeyabteilung enorm vergrößert und wird in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 400 Mitglieder zählen, von denen mehr als 85 % im Punktspielbetrieb, Eltern- und Freizeitmannschaften aktiv sind.

Seit gut 10 Jahren wird im Verein wieder systematische Jugendarbeit geleistet und mehrere unserer Kinder- und Jugendmannschaften gehören zu den besten Berlins. Unsere Damenmannschaft ist gerade in die Regionalliga, die dritthöchste deutsche Spielklasse aufgestiegen. Bis die Lücke zwischen Jugend- und Erwachsenenmannschaften geschlossen ist, werden noch vier Jahre vergehen, d. h. es werden bis dahin noch vier Jahrgänge nachwachsen, was nach den bisherigen Erfahrungen weiteren 200 Mitgliedern entsprechen dürfte.

Auch in den bestehenden Altersklassen erleben wir einen enormen Zulauf, was unter anderem damit zu erklären ist, dass es in Pankow und den umliegenden Bezirken keine bzw. nur sehr kleine Vereine, größtenteils ohne Jugendmannschaften gibt.

Leider deckt unser Hockeyplatz in der Ella-Kay-Straße 2 den aktuellen und zu erwartenden Bedarf in keinster Weise. Seit Mitte der 90er-Jahre wird Hockey nur noch auf Kunstrasen gespielt.

Eine Sanierung des bestehenden Naturrasenplatzes, d. h. Umbau zu einem Kunstrasenplatz, ist in den vergangenen 21 Jahren trotz intensiver Bemühungen nicht erfolgt. Standen der Sache zu Beginn noch ökologische Bedenken entgegen, wurde anschließend mit der finanziellen Situation des Bezirks argumentiert und in den letzten Jahren auf die für einen normgerechten Hockeyplatz nicht ausreichenden Maße verwiesen.

Völlig überraschend kam für uns im Mai die Aussage des Pankower Sportamtsleiters, dass man
auf der vorhandenen Fläche eventuell ein sogenanntes Dreiviertelfeld realisieren könne.

Wir haben uns darauf hin noch einmal mit den Gegebenheiten auseinandergesetzt und möchten Ihnen vorstellen, was unserer Ansicht nach auf dem vorhandenen Areal machbar wäre. An dieser Stelle sei schon verraten: es handelt sich um ein Konzept, dass nur minimale Veränderungen vorsieht. Im Anschluss an eine kurze Präsentation wollen wir uns insbesondere mit den Anwohnern des Hockeyplatzes über Ideen, Wünsche und eventuelle Bedenken austauschen. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam eine für Verein und Anwohner gute Lösung zu finden. Mittwoch, 21.August 2013, Hockeyplatz 20:15Uhr

lesenswerter Offener Brief zur Realisierung eines Dreiviertel-Kunstrasen-Spielfelds auf dem Sportplatz Ella-Kay-Straße/Danziger Straße an Frau Zürn-Kasztantowicz vom 28.Juni 2013

Für alle Hockey-Spezies die Sache mit der Feld-Größe:
Kurz die Geschichte: Herr Becker vom Sportamt hatte die Idee zum Bau eines Dreiviertel-(Kunstrasen-)Feldes, das aber aus unserer Sicht wenig Sinn ergibt, weil dann immer nur eine Kindermannschaft auf dem Platz trainieren könnte. Unser Vorschlag besteht darin, die bestehende Fläche auszunutzen und dort nebeneinander zwei „kurze“ Kleinfelder zu realisieren, die dann der Größe nach einem schmalen Großfeld entsprechen würden. Da wir auf ein Entfernen der Hecke und Fällen der Bäume an der Danziger Straße verzichten wollen (zumindest das Sportamt möchte auch, dass das Projekt innerhalb der Bestandsflächen realisiert wird), ist der vorhandene Platz für ein Großfeld zu schmal und die „quer“ liegenden Kleinfelder dementsprechend zu kurz. Insbesondere dann, wenn man die wichtigen Auslaufzonen für die Kinder einhalten möchte.
Für Spiele unserer B-Kinder könnte man dann auf die vorhandene Fläche die Linierungen für ein Dreiviertelfeld aufbringen.
Der Platz wir in jedem Falle keine Wettkampfmaße haben und daher nur für Kinder- und Freizeitmannschaften genutzt werden.

Vorstand Sportstätteninfrastruktur,
SG Rotation Prenzlauer Berg

Es geht darum, wie wir hier leben wollen und um das Grün für Alle!

Feiertag im Thälmannpark: Kinder- und Jugend-Aktionstag „Verschwinden“

Nachdem wir noch zu Jahresbeginn dunkle Monate erleben mussten, ist jetzt die Natur so richtig in die Vollen gegangen. Überall blüht und grünt es, als gebe es kein Morgen. Der Park mit seiner pflanzlichen Vielfalt ist Stätte des unbändigen Überflusses geworden. Die Kraft der Fauna ist natürlich ganz besonders an einem Feiertag zu bestaunen. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken.

Das Kunsthaus im Kulturareal des Thälmannparkes veranstaltete den Aktionstag „Das Verschwinden sichtbar machen“ in der Jugendtheateretage und in den Kunstwerkstätten. Da auf dem angrenzenden Gelände des Hockeyplatzes lautstark mit Musik, Bier und Würstchen gefeiert wurde, hörte man die engagierte Band auf dem Vorplatz des Theater gar nicht. Auch deutete von draußen zunächst nicht viel auf das ambitionierte Kinder-und Jugendprojekt hin.

Ein Stand des Projektes „Kinder machen Kurzfilme“ informierte zunächst über die bisherigen Erfolge und Filme und versuchte von den vereinzelt erscheinenden Gästen benötigte Spenden einzusammeln. Ein kleiner Grill und die Vorbereitungen für eine Stilleben-Mal-Mahl-Aktion machten Lust auf mehr Programm im Inneren des Hauses.

Hier erwarteten die Besucher zunächst eine Performance der Shakespeare Kids Berlin aus ihrem aktuellen Programm. Anschließend ließ Clown Claasen zur Freude der anwesenden Kinder ein Pelztier verschwinden. Aktionen und Mitmachangebote der verschiedenen Kurse des Kunsthauses sollten im Laufe des Nachmittages noch folgen. Ein Kurzfilm vom Verschwinden des Gasometers auf dem Gelände war ein Bestandteil des Abendprogrammes.

Viele der hier Wohnenden zieht es noch wirklich nicht so in das Theater mit seinen wirklich wunderbaren Angeboten. Das ist sehr schade, kann nicht jedes Wohngebiet ein so umfangreiches Kulturangebot aufweisen. Die Brücke zwischen den Bewohnern des Thälmannparkes und dem Kulturareals muss noch ausgebaut werden, das bedarf weiterer Anstrengungen von beiden Seiten. (Raik)