Weihnachtsfeier 2020 am Rondell

Das Drecksvirus wird uns nicht davon abhalten, auch dieses Jahr zu Weihnachten zusammenzukommen! Beim letzten Treffen heute Abend am Rondell draußen im Park – mit Tee mit Schuss und lecker Quiche (Dank an Elke und Raik) – haben wir uns geeinigt; wer Lust und Zeit hat kommt am 25.12.2020 ab 15:00 Uhr zum Rondell, dort können wir uns mit dem gebotenen Abstand treffen und uns Geschichten erzählen. Und jeder bringt eine Kleinigkeit zu Essen oder Trinken mit, dann passt das.

Alles wird gut!

Wem gehört die Stadt?

Foto: Stefan Thimmel, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Foto: Stefan Thimmel, Rosa-Luxemburg-Stiftung

„Wem gehört die Stadt? Wem gehören die zwei Millionen Wohnungen in Berlin? Wer profitiert von den seit knapp zehn Jahren steigenden Preisen und Mieten? Was heißt «keine Rendite mit der Miete»? Wer ist Mietenhai und wer ist verantwortungsvoller Vermieter? Weil es bisher weder offizielle Eigentümerlisten noch Mietenkataster gibt, bleiben diese Fragen bisher unbeantwortet oder wilder Spekulation und hartnäckigen Mythen überlassen. Um das zu ändern, verbindet das Projekt «RLS-Cities. Wem gehört die Stadt?» der Rosa-Luxemburg-Stiftung die jahrelange Detailarbeit von Mieter*innen und Journalist*innen zu Tausenden Einzelfällen sowie eigene Recherchen zu Hunderten Eigentümer*innen in weltweiten Firmenregistern und Finanzberichten mit Daten aus offiziellen Statistiken und kommerziellen Datenbanken. Daraus ergeben sich ein grobes Bild der Eigentümerstruktur auf dem Berliner Immobilienmarkt und wichtige Erkenntnisse für die demokratische Meinungsbildung“

Mit diesen spannenden Einleitungssätzen beginnt die Studie „WEM GEHÖRT DIE STADT? – ANALYSE DER EIGENTÜMERGRUPPEN UND IHRER GESCHÄFTSPRAKTIKEN AUFDEMBERLINERIMMOBILIENMARKT“, die Cristoph Trautvetter im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung erstellt hat:

Fast die Hälfte der Stadt Berlin gehört wenigen tausend Multimillionären

Diese Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist die erste systematische Auswertung von Eigentumsverhältnissen im Immobilienbereich in Berlin und den verschiedenen Geschäftsmodellen. Sie öffnet die Blackbox der privaten Großgrundbesitzer, über die bisher wenig bekannt ist. Die Studie beschreibt bis dato unbekannte Eigentümer mit mehr als 3.000 Wohnungen genauso wie solche, die unterhalb dieser Grenze liegen und über die bisher kaum etwas bekannt ist. «Die Studie räumt mit dem Mythos des netten kleinen Privatvermieters als Hauptakteur auf dem Immobilienmarkt genauso auf wie mit dem Mythos des Wohneigentums als universelle, soziale Absicherung.», fasst Studienautor Christoph Trautvetter, Leiter des Projekts «Wem gehört die Stadt?»  der Rosa-Luxemburg-Stiftung zusammen. Denn fast die Hälfte der Stadt gehört wenigen tausend Multimillionären: Die ungebrochenen Preissteigerungen auf dem Wohnungsmarkt bringen ihnen immense, leistungslose Renditen von teilweise über 20 Prozent im Jahr. Die Studie vergleicht zudem Geschäftszahlen und -praktiken der börsennotierten Wohnungsunternehmen mit den landeseigenen und genossenschaftlichen Gegenstücken.

Ich schäme mich und mir ist schlecht.

Einen Kommentar von Volker Herold zur Demonstration am Samstag finden Sie auf unserem Meinungs-Blog „Jetzt mal im Ernst“.

*teddyzweinull blog

Berlin, 30.08.2020

 

Ich schäme mich und mir ist schlecht.

Das hätte nicht sein sollen, müssen und vor allem nicht dürfen! Diese Demos in Berlin mit dem i-Tüpfelchen vor dem Reichstag. Wir kämpfen, denk ich gegen drei Viren. Gegen Corona, gegen Föderala und gegen Dumblöda. Alle drei feiern jeden Tag miteinander neue Partys.

Ein junges Paar mit Kinderwagen und am Wagen die Reichsflagge, eine Frau mit der Regenbogenfahne, dahinter ein Mann mit 88 Shirt und natürlich auch die Friedenstaube neben der Amerikaflagge. Und alle schreien „Wir sind das Volk“. Für solch ein Volk schäme ich mich – es ist ein dummes Volk, alle die miteinander dort waren.

Früher, ganz früher haben sich, so sagt man, die Herrscher hin und wieder inkognito auf die Straße und in die Gesellschaft begeben und ganz persönlich nach öffentlichen Meinungen geschnuppert. Warum? Um in Vorfeld vorbereitet zu sein auf Entwicklungen im Staatswesen. Um nicht…

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Vorkaufsrecht Report – Premiere am 20. August 2020

Am 20. August 2020, um 20:15 Uhr ist es endlich so weit! In Kooperation mit der Hausgemeinschaft Gleim56 präsentiert das Mieterforum Pankow den „Vorkaufsrecht Report“. Der Film wird mithilfe des Videoportals YouTube live ausgestrahlt werden. Ihr könnt die Premiere auf dem YouTube-Kanal des Mieterforums Pankow ilve verfolgen. 

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Kiezteich in Not!

Wie auch die Berliner Zeitung in ihrem Beitrag „Teich in Not“ berichtet, gibt es ein großes Problem für den Teich: Die Stromleitung, die die Umwälzpumpe für den Wasserfall betreibt, ist defekt! Der Teich droht zu kippen, da es sich ja um ein stehendes Gewässer handelt. Es gibt eine Notlösung für eine kurze Zeit – wichtig ist auf jeden Fall die Einhaltung der allgemeinen Regel, nichts (aber auch wirklich gar nichts, auch kein Futter für die Enten!) in den Teich zu werfen. Weitere Information finden Sie auch im Artikel des Berliner Kuriers – „Thälmannpark: Rettet unser Teich-Paradies“.

Unser erstes Treffen im Freien – das Rondell ist unsere Agora

Unser erstes Treffen nach dem Ausbruch der Corona Pandemie fand im Rondell statt. Jetzt liegt es wieder friedlich da… unser Marktplatz, und es war wunderbar heute abend, alle waren da, neu interessierte Menschen, lieber Besuch aus der Nachbarschaft, und das mit dem Abstand hat auch ganz gut geklappt! Wir haben uns gut ausgetauscht und beschnuppert, ein paar Ideen in den Raum geworfen und ein paar konkrete Dinge beschlossen. Die Agora lebt. Wie bei den alten Griechen, nur schöner! Alles wird gut!